„Kassel, Auestadion. Für die Jungen und Mädchen der Altersklasse U15 des Marburger Rudervereins stand am vergangenen Wochenende der erste große Zielwettkampf an. Nach monatelanger Vorbereitung und zahlreichen Trainingsregatten, wollten die Sportler sich hier für den Bundeswettbewerb, der Deutschen Meisterschaft für Kinder, bei der 81. Kasseler Ruderregatta qualifizieren.  Dazu mussten die jungen Ruderer am Samstag eine Langstrecke von 3.000 Metern absolvieren und nach deren Ergebnis wurden sie für 1.000 Meter lange Normaldistanz für die Finals gesetzt.

Jean-Luca de Lima Mauß und Tom Bergmann hatten sich Bereits im Vorfeld gute Chancen im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier der 14-Jährigen ausgerechnet. Bereits in Mannheim, hatten die Beiden das gegnerische Starterfeld beherrscht und zählten somit an diesem Wochenende zu den Favoriten. Mit einer guten Leistung sicherten sich die beiden Sportler sich auch sodann den 2. Platz auf der Langstrecke und konnten dies auch am Folgetag im Finale erneut abrufen. Auch Max Schütz qualifizierte sich nach einer schwierigen Langstrecke für das A-Finale im Jungen-Einer der 13-Jährigen und setzte im Finalrennen die Vorgaben und Taktik seiner Trainer Paula Bachmann und Janik Diels konzentriert um, so dass auch Max Schütz sich am Ende über einen 2. Platz freuen dürfte. Umso größer war dann am Ende des Wochenendes der Jubel der Marburger, als die Hessische Ruderjugend bekannt gab, das die beiden Marburger Boote sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert hatten und das Land Hessen auf dem bedeutendsten Kinderwettbewerb im Rudersport vertreten dürfen. Motiviert und voller Selbstvertrauen, steht nun noch einmal eine harte fünfwöchige Trainingsphase an, bevor es dann auf die U15-Meisterschaft nach Brandenburg geht.

Auch die Marburger Junioreninnen und Junioren nutzen an diesem Wochenende die Kasseler Ruderregatta zum Training und konnten insgesamt sechs Siege erringen. Dabei dominierten Bruno Spät und Sophie Bergmann im Einer ihre Altersklasse deutlich und auch der Doppelvierer setzte sich klar gegenüber den Gegnern durch.

Gemeinsam mit den jungen Ruderkameraden nutzte auch die Riege der Senioren des MRV die Kasseler Ruderregatta erneut als Vorbereitung für die deutschen Hochschulmeisterschaften, die dieses Jahr, später als gewohnt, im September in Köln stattfindet.

Der bereits im Vorfeld favorisierte Frauenrenndoppelvierer konnte seine Leistung abrufen und souverän in neuem Boot mit einer Bootslänge die Rennen an beiden Renntagen für sich gewinnen. Spannende Rennen zeigten sich hingegen im Bereich der Frauen- und Männer-Anfänger-Vierer. Gegenüber denn Rennen auf dem Aasee in Münster vor 5 Wochen, bei denen die Marburger Ruderer die Rennen ganz klar für sich entscheiden konnten, setzten sich diesmal lediglich die Frauen knapp gegen die Konkurrenz durch. „Hier besteht auf jeden Fall noch Trainingsbedarf in der Präzision der Startschläge“ sind sich die Trainer Daniel Riechmann und Hendryk Planz einig. Der Marburger Mixed-Achter lieferte sich trotz technischer Schwierigkeiten an beiden Tagen spannende Rennen mit der Konkurrenz aus Kassel und konnte zumindest am Sonntag das Rennen auf den letzten Schlägen für sich entscheiden.

Am 6. Und 7. Mai waren die Sportler des Marburger Rudervereins gleich auf zwei wichtigen Wettkämpfen zu sehen. Während sich die Jugendwettkampfgruppe U15 mit einer starken Leistung bei der Offenbacher Ruderregatta präsentierte, konnten sich die Junioren mit der internationalen Rudersport-Elite auf der Olympia-Regattastrecke in München Oberschleißheim messen.

U15 OffenbachIn Offenbach bereiteten die Kindertrainer Paula Bachmann und Janik Diels ihre jungen Sportler weiter auf die anstehende Qualifikation zum Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen vor. Mit sechs Siegen und weiteren zahlreichen Podiumsplätzen setzten die Sportler ein Zeichen, so dass die Chancen gut stehen, in drei Wochen einen Startplatz  bei der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der Kinder zu erringen. Medaillengarant Max Schütz setzt seine Siegesserie weiter fort und sicherte gleich mehrmals im Einer den Podiumsplatz an der Spitze. Ebenfalls überzeugte Gerrit Gutberlet im Einer, als auch im Zweier mit seinem Partner Niklas Schäfer, dass sie in ihren jungen Jahren bereits zu Spitzenleistungen fähig sind und sicherten sich am Sonntag jeweils den Tagessieg und einen Platz auf dem Podium. Tom Bergmann und Jean-Luca de Lima Mauß starteten im Jungen-Doppelzweier der 14 jährigen Leichtgewichte und lieferten sich am Samstag ein packendes Rennen mit den Gegner aus Speyer. Bis kurz vor dem Ziel lagen die Boote gleich auf, so dass sich der Rennausgang in einem fulminanten Endspurt beider Boote entscheid. Hier mussten die beiden Marburger jedoch sichtlich erschöpft auf den letzten Schlägen ihre Gegner ziehen lassen und kamen mit einer knappen Sekunde Rückstand auf dem zweiten Rang ins Ziel.

Vierer MünchenWährenddessen verglichen  sich die Marburger Junioren in München mit Sportlern aus 16 Nationen und zeigten, dass sie um die vorderen Ränge steht’s mitfahren können, in dem sie sich alle am Samstag für die A-Finals am Sonntag qualifizierten. Bruno Spät hatte jedoch an diesem Wochenende zunächst kein Glück im Doppelzweier und fand sich mit seinem Partner lediglich im Mittelfeld wieder. Nach den Problemen im Zweier wirkte jedoch sein Start im Einer wie ein Befreiungsschlag. Hier setzte sich Bruno Spät von Beginn des Rennens an die Spitze des Feldes und kontrollierte seine Gegner bis auf die Zielgerade und konnte sich hier noch einmal deutlich mit einem kräftezehrenden Endspurt den Sieg sichern. Auch im internationalen Vergleich zeigte das junge Bewegungstalent, dass er sich vor der Konkurrenz im 38 köpfigen Starterfeld nicht verstecken braucht und sicherte sich am Sonntag den 6. Platz in der Gesamtwertung. Auch Sophie Bergmann fand an diesem Wochenende wieder zu alter Form zurück und setzte sich mit an die Spitze ihres Starterfeldes und belegte einen zweiten Platz am Samstag und einen vierten Platz am darauffolgenden Finaltag im A-Finale. Nach den Problemen in der Wettkampfvorbereitung zeigte sie nun, dass ihr Wille ungebrochen ist und dass ein Platz auf dem Siegerpodest in greifbarer Nähe liegt. Nicht zuletzt konnte am Samstag der Leichtgewichts-Doppelvierer einen Sieg erringen. Angeführt von Steuermann Lorenz Neeb, legte sich der Vierer nach der Streckenhälfte an die Spitze und ließ unteranderem die Renngemeinschaft aus Bayern, denen sie sich zuletzt in Mannheim noch geschlagen geben mussten, deutlich hinter sich. Für die hessische Renngemeinschaft aus  Mühlheim, Kassel, Flörsheim und Marburg heißt es nun weiterhin konzentriert zu trainieren, um diese Leistung vom Wochenende auch künftig wieder konstant abrufen zu können. Über den Ausgang dieses Wochenendes freuten sich natürlich auch das Trainer-Duo Joshua Benkow und Maximilian Stelz. Die Beiden waren sich zwar sicher, dass die Marburger mit an der Spitze dabei sind, jedoch war man sich unsicher ob die Leistung aus dem Training auch so konstant beim internationalen Debüt abgerufen werden kann. Von Unsicherheit war hingegen am Ende der Wettkämpfe keine Spur mehr zu sehen und das Ergebnis bestärkt die Marburger Trainingsgruppen darin, dass ihr Modell der Jugendförderung voll aufgeht.

Großauheim. Am vergangenen Wochenende nutzten die Sportler des Marburger Rudervereins die Großauheimer Kurzstreckenregatta als Generalprobe zur anstehenden Landesmeisterschaft und errungen dabei acht Siege.

auheim2016Als letzten Test vor dem Höhepunkt der Herbstsaison nutzen die Marburger Trainer die Möglichkeit mit den Ruderern verschiedene Rennstrategien unter realen Bedingungen zu testen. Hier konnten Bruno Spät und Thomas Scheld im schweren und leichten Jungen-Einer der 14 Jährigen erneut klare Kante zeigen und verwiesen ihr Gegner auf die hinteren Plätze. Ebenfalls Erfolgreich waren Tom Bergmann im leichten Jungen-Einer der 13 Jährigen, sowie Gerrit Gutberlet und Max Schütz im Doppelzweier der 12 Jährigen. Beide Boote errungen ihre Medaillen mit einem klaren Start-Ziel-Sieg und demonstrierten unter widrigen Wetterbedingungen, dass  mit ihnen stets zu rechnen ist. Auch der Juniorinnen-Doppelzweier mit Paula Bachmann und Leah Blencke baute konstant ihre Leistung weiter aus und konnten wie zuletzt in Limburg den Bug ihres Bootes zuerst über die Ziellinie schieben.

Das spannendste Rennen an diesem Wochenende lieferte sich der Doppelvierer mit Svenja Beer, Henrike Deißner, Benjamin Ringler und Janik Diels. In einem engen vier Boote-Feld traten sie gegen Mühlheim, Darmstadt und den Gastgeber aus Großauheim an. Vom Start an war klar, dass sich in diesem Rennen, im Kampf um den Auheimer-Regatta-Pokal, nichts geschenkt wird. Bis zur Streckenhälfte lagen alle Boote gleich auf und hier nutzten die Marburger ihre Chance und versuchten sich mit einem kräftezehrenden Zwischenspurt das erste Mal vom Feld abzusetzen. Doch die Gegner aus Darmstadt blieben ihnen Dicht auf den Versen und so musste das Rennen auf der Zielgerade entscheiden werden. Beide Mannschaften stellten in einem fulminanten Endspurt ihr Können unter Beweis, bei dem der Marburger Doppelvierer mit wenigen hundertstel seinen Bug als erster über die Ziellinie brachte und somit den Sieg und den Pokal, in einem packenden Fotofinish für sich verbuchen konnte.“

Eschwege. Der Marburger Ruderverein krönt seinen Saisonabschluss auf den 42. Hessischen Landesmeisterschaften in Eschwege auf dem Werratalsee mit vier Landesmeister-, vier Vizemeistertiteln sowie drei Bronzemedaillen.

LM2016Für die 12-köpfige Wettkampfmannschaft des Marburger Rudervereins stand am vergangenen Wochenende in Eschwege der Kampf um die Titel der Hessenmeister an. Wie bereits auf den Vorbereitungsregatten konnten Thomas Scheld und Bruno Spät im leichten und schweren Jungen-Einer ihre Stärken ausspielen und fuhren der hessischen Konkurrenz davon. Beide Sportler beeindruckten nicht nur mit einem klaren Start-Ziel-Sieg sondern auch mit ihrer technischen Überlegenheit und empfahlen sich dadurch für die hessischen Projekt-Boote 2017, in denen die schnellsten Sportler aller Vereine gefördert und zusammengesetzt werden.

Ebenfalls erfolgreich waren Sophie Bergmann, Max Schütz und Benjamin Ringler die an diesem Wochenende nur knapp den Sieg verpassten aber dennoch mit dem Vize-Meistertitel belohnt wurden. Freudestrahlend war vor allem Max Schütz, der 12 Jährige Ruder war erst vor kurzem aus dem Schulrudern zu der Wettkampfmannschaft  hinzugestoßen und machte schnell durch seinen eisernen Willen und seine hohe Leistungsbereitschaft auf sich aufmerksam und lässt nun zukünftig auf weitere Erfolge hoffen. Aber auch die beiden jüngsten Marburger Ruderer, Gerrit Gutberlet und Niklas Schäfer zeigten mit ihren 11 Jahren, dass sie bereits in ihrem jungen Alter ihr Handwerk verstehen und verdienten sich durch eine gute Leistung einen Platz auf dem Podium und somit die Bronze-Medaille.

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Limburg-Dietkirchen. Am vergangenen Wochenende startete der Marburger Ruderverein mit seiner 11 köpfigen Jugendwettkampfgruppe bei der Limburger Traditionsregatta und knüpft mit 11 Siegen an diesem Wochenende nahtlos an seine Erfolgsbilanz  aus der ersten Jahreshälfte an.

Für die Regatta in Limburg reiste der Marburger Ruderverein in diesem Jahr überwiegend mit der Wettkampfgruppe U15 an, denn hier galt es zunächst wieder etwas Erfahrung auf der Kurzstrecke über  500 Meter zu sammeln.  Zuvor hatten die Sportler ein kurzes einwöchiges Trainingslager am Edersee absolviert und konnten nun ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Im Kindereiner sowie im Doppelzweier der 12 Jährigen zeigten Max Schütz, Gerrit Gutberlet, Niklas Schäfer und Tjarde Anderson, dass sie bereits nach kurzer Zeit an der Spitze mit dabei sind und zeigten in spannenden Rennen, dass sie in jungen Jahren bereits ihr Handwerk verstehen und wurden hier mit 3 Siegen und zwei knappen 2. Plätzen belohnt. Auch in der Altersklasse der 13 Jährigen konnte Jean-Luca de Lima Mauß mit einem klaren Start-Ziel Sieg überzeugen und ließ seinen Gegner aus Gießen kontrolliert hinter sich.

Bron SpätMit Spannung erwarteten die Marburger Trainer den Jungeneiner des 14 jährigen Bruno Spät, der bei der Deutschen U15 Meisterschaft nur knapp das A-Finale verpasst hatte, aber hier die Möglichkeit hatte gegen den Sieger aus Meschede anzutreten. Bereits vorher hatte Bruno Spät in vielen Trainingskilometern gezeigt, dass sein Anspruch höher liegt und er sich mit dem Ergebnis der vergangenen Meisterschaft nicht zufrieden geben will. So war bereits von Beginn an die Anspannung groß und nach einem verpatzten Start legte sich das Gegnerische Boote direkt nach vorne. Doch Bruno Spät ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und zeigte das die über den Sommer verbesserte Physis und Rudertechnik ihn Schlag um Schlag aufholen ließ. Gleichauf zur Rennhälfte, kämpften die beiden Athleten verbissen um jeden Meter. Auf der Zielgeraden setzte Spät einen fulminanten Endspurt, bei dem noch einmal alle Kräfte mobilisiert wurden und schob sich eine Bootslänge vor seinen Gegner wodurch er den ersehnten Sieg für sich verbuchen konnte.

Ebenfalls erfolgreich war Leichtgewichtsruderer Thomas Scheld, der erst 14 Jährige Rou­ti­ni­er fuhr wie zuvor seinen Gegnern ungefährdet davon und konnte gleich vier Siege erringen. Nicht zuletzt konnten auch Paula Bachmann und Leah Blencke im Juniorinnen Doppelzweier in einem heiß umkämpften Rennen den Bug ihres Bootes im entscheidenden Moment  nach vorne schieben und gewannen vor ihren Gegnern aus Limburg.

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