Am Pfingstwochenende ging es für die Sportler des Marburger Rudervereins weiter mit der Vorbereitung auf die kommenden Herausforderungen. Mit 12 Siegen und zahlreichen zweiten Plätzen, fuhren die Marburger auf Augenhöhe mit ihren Gegner auf der Internationalen Gießener Pfingstregatta und zeigten, dass mit ihnen an der Spitze immer zu rechnen ist.

giessen16 224Für die Kinder und Jugendlichen ging es vornehmlich weiter darum Rennerfahrung zu sammeln, um sich auf die bevorstehende Qualifikation zum Bundeswettbewerb vorzubereiten. Hier zeigte Thomas Scheld wieder einmal, dass er seine Gegner in allen Leistungsklassen vom Start an kontrollieren kann und diese keine Chance hatten im Einer an dem 14 Jährigen Leichtgewicht vorbei zu kommen und verbuchte hier allein drei Siege. giessen16 68Auch Bruno Spät wollte an diesem Wochenende erneut ein Zeichen setzen und beweisen, dass er zu den Favoriten gehört. So konnte er zahlreiche Gegner hinter sich lassen und verbuchte hier ebenfalls zwei Siege. Im Zweier konnten beide Ruderer aber nicht immer Siegen, so dass sie sich erneut von den Gegnern aus Mühlheim auf den zweiten Platz verweisen lassen mussten. Trotz einer sehr guten Leistung bleibt es weiter spannend ob die Athleten sich für den Bundeswettbewerb qualifizieren können und punktuell ihre Leistung abrufen können.

Ebenfalls am Start waren die Marburger Juniorinnen die im Doppelzweier am Samstag und Sonntag jeweils einen Sieg verbuchen konnten. Ein packendes Rennen lieferten die 17 jährigen Damen sich aber am Sonntag mit ihren Gegnern aus Wetzlar. In einem fulminanten  Endspurt holten Leah Blencke und Greta Puvogel gleich mehrere Meter in wenigen Schlägen auf und kamen gleichzeitig mit ihren Gegnern durch Ziel. Das bloße Auge vermochte einen Sieger nicht zu entscheiden, so dass es hier auf das Zielfoto ankam, bei dem sich aber zeigte, dass die Marburgerinnen sich mit zwei hundertstel Sekunden geschlagen geben mussten.

giessen16 220Für die Senioren zeigte Benjamin Ringler wieder im Einer, dass die gute Vorbereitung in der ersten Jahreshälfte sich auszahlt und fuhr hier ebenfalls zwei Siege ein. Auch die Damenvierer  wollten an diesem Wochenende als Vorjahressieger im Sprint-Cup der Sparkasse ihren Titel im Doppelvierer verteidigen. Nach einem klaren Start-Ziel-Sieg im Vorlauf, mussten sie sich in diesem Jahr aber mit dem 3. Platz im Finale und dem Trostpreis zufrieden geben.

Auch die Seniorengruppe um Trainer Daniel Riechmann und Hendryk Planz sammelte die ersten Rennerfahrungen in dieser Saison. Das Team des Rudervereins in Kooperation mit der Philipps Universität Marburg bereitet sich auf die Teilnahme bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in München vor. Sowohl auf der Regatta Gießen als auch auf der kommenden Regatta in Kassel heißt es daher auch im Seniorenfeld „Marburg an den Start!“. Das Team startete in Gießen im gemischten Achter sowie im Männervierer und Frauenvierer, konnte sich hier jedoch nicht klar gegen die Konkurrenz mit teils jahrelanger Rudererfahrung durchsetzen. „Wir sehen die regionalen Regatten als Vorbereitung unserer Sportler auf die Hochschulmeisterschaft am ersten Juliwochenende“, so Riechmann, „für den letzten Feinschliff sorgen wir nun in 10 Tagen in unserem Trainingslager in Minden“.

Offenbach. Am vergangenen Wochenende dem 07.05-08.05.2016 bereiteten sich die Sportler des Marburger Rudervereins weiter auf die bevorstehende Qualifikation zum Bundeswettbewerb bei der 85. Offenbacher Regatta vor. Hier nutzen vor allem die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit sich mit der hessischen Konkurrenz zu messen.

offenbachThomas Scheld zeigte im Leichtgewichtsjungeneiner, dass er sein Ziel fest im Blick hat und fuhr seinen Gegner weit davon. Hier setzte sich Scheld jeweils direkt  an die Spitze des Feldes und baute Schlag um Schlag sein Vorsprung aus, so dass er ungefährdet seine Siege einfahren konnte. Auch Bruno Spät zeigte das mit ihm zu rechnen ist und konnte am Samstag einen Sieg für sich verbuchen. Am zweiten Renntag kam es dann, nach der Setzung der Läufe, zum Wettstreit der Sieger des Vortages. In einem spannenden Rennen kämpfte Spät mit seinem Gegner aus Mühlheim um den Sieg. Die Jugendlichen setzten immer wieder zu harten Spurt‘s an um sich von den Gegnern abzusetzen, die aber bis zum letzten Schlag gekontert wurden, so dass erbittert um jeden Zentimeter gekämpft wurde. Trotz eines fulminanten Endspurt musste sich Spät am Ende mit dem zweiten Platz zufrieden geben.  Ebenfalls erfolgreichen waren die beiden Sportler auch im Doppelzweier, in dem sie einen Sieg verbuchen konnten.

Auch die Marburger Damen zeigten ihr Können im Doppelvierer der U19-Altersklasse und sicherten sich durch einen klaren Start-Ziel-Sieg an beiden Tagen ihre Medaillen. Nach ihrem Sieg im Vierer ging Geburtstagskind Sophie Bergmann erneut an den Start und zeigte das sie auch im Einer um die vorderen Plätze mitfahren kann. So legte sie sich an die Spitze und führte bis Kurs vor dem Ziel das Feld an. Sichtlich erschöpft vom Renntag konnte sie jedoch keinen finalen Spurt mehr setzen um sich zu behaupten und musste ihre Gegner aus Mainz und Mannheim ziehen lassen.

Weiterhin zeigten auch die Männer des Marburger Rudervereins erneut, dass sie der regionalen Konkurrenz gewachsen sind. Hier ging zunächst Benjamin Ringler an den Start der sich spannende Rennen im Einer mit seinen Gegner Lieferte. Doch hier hatte er einfach kein Glück und verpasste den Sieg am Sonntag jeweils um wenige hundertstel Sekunden. Dies konnte er jedoch im Männerdoppelvierer zusammen mit Janik Diels, sowie Niklas und Tristan Blaha wieder wettmachen. In einem hart umkämpften Rennen dominierte der Marburger  Vierer die Gegner der Renngemeinschaft  aus Gießen, Hanau und Grossauheim und sicherten sich den Ehrenpreis der Stadt Offenbach.

Mit zahlreichen Siegen und wichtigen Erkenntnissen geht es nun an Pfingsten zur nächsten Vorbereitungsregatta, bevor dann in zwei Wochen der wichtige Entscheid um die Startplätze beim Bundeswettbewerb ausgefahren wird. Die bisherige Leistung der Marburger Sportler lässt auf eine Teilnahme bei der Bundesregatta hoffen, der wichtigsten Veranstaltung für Jungen und Mädchen.

Bei der dritten Station der Deutschen Indoor Rowing Serie in Ludwigshafen zeigten die Sportler des Marburger Rudervereins am vergangenen Wochenende, das sie über den Winter hart an ihrem Leistungsvermögen gearbeitet haben und erzielten neue Bestwerte auf dem Ruderergometer.

Doch zunächst hatten die Marburger kein Glück mit dem Wetter. Tief Emma sorgte für glatte Straßen, so dass Sophie Bergmann zu ihrem Rennen am frühen Samstagmorgen nicht antreten konnte. Hier war die Enttäuschung tief ins Gesicht geschrieben, da sich die Sportlerin nach wochenlangem Training hier behaupten wollte.

2015 ecupDafür ging es im weiteren Verlauf des Tages für Bruno Spät über die fiktiven 1000 Meter an den Start. In der Altersklasse der 14 Jährigen belegte er den dritten Platz mit einer eigenen Bestleistung und erreicht somit im bundesweiten Vergleich ebenfalls einen dritten Platz. Hier untermauert Spät seinen für die Saison 2016 gesetzten Anspruch, in der deutschen Spitze mit dabei zu sein und ist seinem Ziel nun auch schon ein Stück näher gekommen. Ebenfalls am Start war Lorenz Neeb, der sich einem großen Meldefeld bei den 14 jährigen Leichtgewichten stellen musste. Auch wenn hier die Leistung nicht ganz abgerufen werden konnte, meldete er sich hier aus der Winterpause mit einer soliden Leistung zurück und belegte am Ende Platz 10.

Auch im Mastersbereich war der Marburger Ruderverein mit Martin Spät vertreten, der bei den Ü40-Männern an den Start ging. Spät der eigentlich im Drachenboot zu Hause ist konnte aber auch hier überzeugen und belegte einen dritten Platz auf dem Treppchen. Trotz einer sehr guten Leistung, verpasste er mit seinem Ergebnis nur knapp die Top 10 in der Rangliste der Deutschen Indoor Rowing Serie, zeigte sich aber hier mit seiner Leistung recht zufrieden.

Auch die Marburger Trainer waren zufrieden, wenn auch einige Sportler krankheitsbedingt nicht an den Start gehen konnten, so war man sich einig das es ein gelungener Einstieg in die Saison 2016 war.

Mannheim. Traditionell startete der Marburger Ruderverein zum Saisonbeginn bei der Oberrheinischen Frühregatta im Mühlauhafen. Bei der größten U19 Nachwuchsregatta im südwestdeutschen Raum wurde hier eine erste wichtige Standortbestimmung vorgenommen, nach der nun ein erstes Fazit gezogen werden kann.

Doch zunächst zeigte sich der April von seiner wechselhaften Seite. Neben anhaltenden Schauern, Hagel und starkem Wind wurde den Sportlern technisch und körperlich alles abverlangt. So kam es, dass die bereits krankheitsbedingt dezimierte Mannschaft nur in der kleinen Besetzung an den Start ging.

mannheim1Zunächst wurde das Augenmerk auf den U15 Nachwuchs gerichtet. Für Thomas Scheld und Bruno Spät stand an diesem Wochenende zu Beginn der Langstreckentest über 3000 Meter an. Hier setzte sich Scheld im Leichtgewichtsjungeneiner der 14 Jährigen durch und zeigte an diesem Tag, dass seine Leistung als Maßstab in dieser Altersklasse genommen werden konnte. Nicht nur das er in seinem Rennen die Konkurrenz weit hinter sich ließ, auch im Vergleich zu den Schwergewichten konnte er sich hier vom gesamten Feld deutlich absetzen. Ebenfalls erfolgreich war Bruno Spät, der zunächst mit den Wellen zu kämpfen hatte und somit seine Leistung nicht vollständig abrufen konnte. Das 14 Jährige Schwergewicht zeigte aber trotzdem, dass er den Gegnern überlegen war und sicherte den Doppelsieg für Marburg in dieser Altersklasse. Von der Leistung der Jungen angespornt, zeigte auch Tjarde Anderson eine gute Leistung im Mädcheneiner der 12 Jährigen und wurde hier mit der Siegermedaille belohnt. Am zweiten Tag ging es über die Normaldistanz von 1000 Metern an den Start. Auch auf dieser Wettkampfdistanz, sicherte sich sowohl Spät, mit Bestzeit, als auch Scheld ungefährdet den Start-Ziel-Sieg.

mannheim2Auch die Seniorenwettkampfmannschaft des Marburger Rudervereins wollte sich an diesem Wochenende großen Herausforderungen stellen. So gewannen Niklas und Tristan Blaha, Benjamin Ringler sowie Janik Diels zunächst den Männer-Doppelvierer gegen Frankfurt und zeigten auch im Einer und Zweier solide Leistungen. Einig war man sich aber, dass trotz der guten Leistung noch etwas Trainingsrückstand besteht, den es nun aufzuholen gilt.

 

mannheim3Als Fazit konnte aus diesem Wochenende mitgenommen werden, dass vor allem die gute Arbeit im Kinder- und Juniorenbereich sich bereits jetzt schon ausgezahlt hat, denn hier steht man mit anderen großen Mannschaften auf Augenhöhe, was auf spannende Wettkämpfe hoffen lässt. Dennoch gilt es, trotz der guten Leistungen nicht auf diesem Niveau zu stagnieren sondern sich weiterzuentwickeln um bei der anstehenden Qualifikation zum Bundeswettbewerb in vier Wochen mit dabei zu sein.

LVK 01Am vergangenen Wochenende fuhr die U-15-Mannschaft des Marburger Rudervereins nach Hanau zum Ländervergleichskampf zwischen den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Bayern. Nach der herausragenden Platzierung auf den Landesmeisterschaften, sollte nun zum Saisonabschluss noch einmal alles gegeben werden, um den Verein und das Bundesland Hessen würdig zu vertreten.

Am Samstag wurde wie gewohnt eine Regatta ausgetragen bei der die Marburger Sportler zeigen konnten, dass sie vor allem im Kleinboot zu den schnellsten Kindern Deutschlands gehören. Zwar reichte es hier nicht für den Gesamtsieg aber dennoch verbuchten die Marburger zwei Mal den 2. Platz und eine Mal den 3. Platz. Zusätzlich zu den Rennen mussten die Bundesländer am Sonntagmorgen beim Zusatzwettbewerb gegeneinander Antreten. Hier zeigten die Marburger, dass sie auch außerhalb des Bootes sportlich fit sind und sicherten sich neben verschiedenen Bestzeiten bei den sieben Wurf-, Geschicklichkeits- und Kraftübungen den Gesamtsieg für Hessen.

Nach den guten Leistungen im und außerhalb des Bootes war dann die Freude am Sonntagnachmittag groß als den Marburgern eröffnet wurde, dass sie alle nominiert wurden um das Land Hessen in den Großbooten, also dem Vierer und dem Achter zu vertreten. Den Anfang machten Bruno Spät und Thomas Scheld die zusammen eine Renngemeinschaft mit Tim Mockenhaupt und Christian Knapp von der Gießener Ruderclub Hassia im Jungen-Doppelvierer der 13-jährigen bildeten. Die Kinder kannten sich bereits gut, da sie steht’s als Konkurrenten auf den vergangenen Regatten gegeneinander antraten. Mit vereinten Kräften zeigten sie jedoch mit einem klaren Start-Ziel-Sieg, dass sie als Vierer so nicht zu schlagen waren. Weiter ging es bei den Mädchen, wo Sophie Bergmann zusammen mit den Ruderinnen aus Kassel ebenfalls im Vierer an den Start ging. Auch diese Kombination legte sich auf den ersten 300 Metern in Führung und war eigentlich nicht mehr einzuholen. Leider fing die Schlagfrau aus Kassel einen Krebs, bei dem sie den Skull aus der Hand verlor und das Boot vollkommen abgestoppt wurde und damit der Sieg den vorbeiziehenden Booten überlassen werden musste. Doch davon ließ sich Bergamann nicht unterkriegen und setzte sich motiviert direkt danach als Steuerfrau in den Leichtgewichts-Jungen-Doppelvierer und spornte Thomas Scheld und ihren Bruder Tom Bergmann, sowie die Ruderer aus Flörsheim und Gießen zu einer überragenden Leistung im Vierer an. In einem hart umkämpften Rennen konnte hier der nächste Sieg errungen werden.

Mit über 40 Siegen geht für die Kinder- und Juniorenmannschaft des Marburger Rudervereins ein sehr erfolgreiches Regattajahr zu Ende. Die Rennmannschaft beginnt ab nun mit dem konzentrierten Wintertraining, um auch im kommenden Jahr wieder viele Medaillen und Pokale mit nach Marburg zu bringen.

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