Mannheim. Traditionell startete der Marburger Ruderverein zum Saisonbeginn bei der Oberrheinischen Frühregatta im Mühlauhafen. Bei der größten U19 Nachwuchsregatta im südwestdeutschen Raum wurde hier eine erste wichtige Standortbestimmung vorgenommen, nach der nun ein erstes Fazit gezogen werden kann.

Doch zunächst zeigte sich der April von seiner wechselhaften Seite. Neben anhaltenden Schauern, Hagel und starkem Wind wurde den Sportlern technisch und körperlich alles abverlangt. So kam es, dass die bereits krankheitsbedingt dezimierte Mannschaft nur in der kleinen Besetzung an den Start ging.

mannheim1Zunächst wurde das Augenmerk auf den U15 Nachwuchs gerichtet. Für Thomas Scheld und Bruno Spät stand an diesem Wochenende zu Beginn der Langstreckentest über 3000 Meter an. Hier setzte sich Scheld im Leichtgewichtsjungeneiner der 14 Jährigen durch und zeigte an diesem Tag, dass seine Leistung als Maßstab in dieser Altersklasse genommen werden konnte. Nicht nur das er in seinem Rennen die Konkurrenz weit hinter sich ließ, auch im Vergleich zu den Schwergewichten konnte er sich hier vom gesamten Feld deutlich absetzen. Ebenfalls erfolgreich war Bruno Spät, der zunächst mit den Wellen zu kämpfen hatte und somit seine Leistung nicht vollständig abrufen konnte. Das 14 Jährige Schwergewicht zeigte aber trotzdem, dass er den Gegnern überlegen war und sicherte den Doppelsieg für Marburg in dieser Altersklasse. Von der Leistung der Jungen angespornt, zeigte auch Tjarde Anderson eine gute Leistung im Mädcheneiner der 12 Jährigen und wurde hier mit der Siegermedaille belohnt. Am zweiten Tag ging es über die Normaldistanz von 1000 Metern an den Start. Auch auf dieser Wettkampfdistanz, sicherte sich sowohl Spät, mit Bestzeit, als auch Scheld ungefährdet den Start-Ziel-Sieg.

mannheim2Auch die Seniorenwettkampfmannschaft des Marburger Rudervereins wollte sich an diesem Wochenende großen Herausforderungen stellen. So gewannen Niklas und Tristan Blaha, Benjamin Ringler sowie Janik Diels zunächst den Männer-Doppelvierer gegen Frankfurt und zeigten auch im Einer und Zweier solide Leistungen. Einig war man sich aber, dass trotz der guten Leistung noch etwas Trainingsrückstand besteht, den es nun aufzuholen gilt.

 

mannheim3Als Fazit konnte aus diesem Wochenende mitgenommen werden, dass vor allem die gute Arbeit im Kinder- und Juniorenbereich sich bereits jetzt schon ausgezahlt hat, denn hier steht man mit anderen großen Mannschaften auf Augenhöhe, was auf spannende Wettkämpfe hoffen lässt. Dennoch gilt es, trotz der guten Leistungen nicht auf diesem Niveau zu stagnieren sondern sich weiterzuentwickeln um bei der anstehenden Qualifikation zum Bundeswettbewerb in vier Wochen mit dabei zu sein.

Bei der dritten Station der Deutschen Indoor Rowing Serie in Ludwigshafen zeigten die Sportler des Marburger Rudervereins am vergangenen Wochenende, das sie über den Winter hart an ihrem Leistungsvermögen gearbeitet haben und erzielten neue Bestwerte auf dem Ruderergometer.

Doch zunächst hatten die Marburger kein Glück mit dem Wetter. Tief Emma sorgte für glatte Straßen, so dass Sophie Bergmann zu ihrem Rennen am frühen Samstagmorgen nicht antreten konnte. Hier war die Enttäuschung tief ins Gesicht geschrieben, da sich die Sportlerin nach wochenlangem Training hier behaupten wollte.

2015 ecupDafür ging es im weiteren Verlauf des Tages für Bruno Spät über die fiktiven 1000 Meter an den Start. In der Altersklasse der 14 Jährigen belegte er den dritten Platz mit einer eigenen Bestleistung und erreicht somit im bundesweiten Vergleich ebenfalls einen dritten Platz. Hier untermauert Spät seinen für die Saison 2016 gesetzten Anspruch, in der deutschen Spitze mit dabei zu sein und ist seinem Ziel nun auch schon ein Stück näher gekommen. Ebenfalls am Start war Lorenz Neeb, der sich einem großen Meldefeld bei den 14 jährigen Leichtgewichten stellen musste. Auch wenn hier die Leistung nicht ganz abgerufen werden konnte, meldete er sich hier aus der Winterpause mit einer soliden Leistung zurück und belegte am Ende Platz 10.

Auch im Mastersbereich war der Marburger Ruderverein mit Martin Spät vertreten, der bei den Ü40-Männern an den Start ging. Spät der eigentlich im Drachenboot zu Hause ist konnte aber auch hier überzeugen und belegte einen dritten Platz auf dem Treppchen. Trotz einer sehr guten Leistung, verpasste er mit seinem Ergebnis nur knapp die Top 10 in der Rangliste der Deutschen Indoor Rowing Serie, zeigte sich aber hier mit seiner Leistung recht zufrieden.

Auch die Marburger Trainer waren zufrieden, wenn auch einige Sportler krankheitsbedingt nicht an den Start gehen konnten, so war man sich einig das es ein gelungener Einstieg in die Saison 2016 war.

Eschwege. Am vergangenen Wochenende fanden die 41. Hessischen Landesmeisterschaften auf dem Werratalsee in Eschwege statt. Bereits auf den Vorbereitungsregatten in Limburg und Großauheim zeigten die Sportler des Marburger Rudervereins, dass sie um die begehrten Titel mitkämpfen können und mit ihnen stets auf den vorderen Rängen zu rechnen ist.

LM 25Den Anfang machte Simon Meinzer im Einer der 12-jährigen, der sich in seinem Vorlauf klar für das Finale qualifizieren konnte. In einem stark besetzten Finale konnte sich Meinzer mit einem beherzten Endspurt auf der 1000 Meter langen Strecke den dritten Platz auf dem Siegertreppchen sichern und setzte sich hier noch einmal von den Gegnern aus Kassel, Limburg und Großauheim ab. LM 42Weiter ging es mit Bruno Spät und Thomas Scheld im Jungen Doppelzweier, bei dem sich die beiden Medaillengaranten vom Start an mit den Gegnern aus Mühlheim vom restlichen Feld absetzten. Das hohe Tempo konnten die beiden jedoch zuletzt nicht über die gesamte Distanz mitgehen, so dass sie ihre Gegner ziehen lassen mussten, sich aber eindeutig mit mehreren Bootslängen den Titel des Vize-Landessiegers sicherten. Ebenfalls mit dabei war Sophie Bergmann, die sich im leichten Mädchen-Einer an den Start begab. Erst seit wenigen Wochen sitzt die 14 jährige Sportlerin im Boot und konnte bereits jetzt um die vorderen Ränge mitfahren. Bis kurz vor dem Ziel lag sie auf einem guten 2. Platz den sie dann mit schwindenden Kräften an ihre Gegnerin aus Hanau abgeben musste.

Auch bei den Senioren konnte man beachtliche Leistungen auf der Strecke verfolgen. Benjamin Ringler zeigte sich in seinem Männer-Einer in guter Form und suchte in einem anspruchsvollen Meldefeld den direkten Vergleich auf dem Werratalsee. Bis zur ersten Streckenhälfte war das Bootsfeld noch dicht zusammen, so dass für den Marburger Ruderer noch alle Möglichkeiten offen waren. Diese sollten auch mit verschiedenen Zwischenspurts genutzt werden um an der Spitze des Feldes dran zu bleiben. Hier setzten sich dann aber die Gegner mit Welt-Cup Erfahrung ab, so dass Ringler sich geschlagen geben musste und einen Podestplatz verpasste. Auch der Marburger Frauenvierer, welcher kurz zuvor formiert wurde, legte sich an den Start und war fest entschlossen um den Titel zu kämpfen. Nach einem guten Start legten die Damen sich an die Spitze des Feldes und so ging es im hohen Tempo über die Strecke. Hier zeigte sich aber dass die gut Eingespielte Mannschaft aus Limburg sich nach und nach absetzte konnte und den Marburgerinnen keine Chance mehr ließ um noch einmal vorbeiziehen zu können. Auch wenn die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden konnten, so waren der Frauenvierer selbst und das Trainerteam mit der Leistung sehr zufrieden.

Am zweiten Tag der Landesmeisterschaft zeigten auch die Marburger Junioren, dass mit ihnen trotz eines schweren Starts in die Herbstsaison zu rechnen ist. So konnte Tristan Blaha seinen Vorlauf im Junioren-Einer gewinnen und konnte dies kurz darauf mit seinen Vereinskollegen Janik Diels, Niklas Blaha und Noah Meinzer im Doppelvierer wiederholen. Im Finale des Doppelvierers zeigte sich dann, dass man nur schwer mit den gegnerischen Booten mithalten kann, die überwiegend aus Renngemeinschaften mehrerer Vereine bestanden. Dennoch war Schlagmann Niklas Blaha mit der Teilnahme am A-Finale zufrieden, da die Leistung als reines Vereinsboot unter diesen Bedingungen sehr ordentlich war. Im Finale des Junioren-Einers zeigte Tristan Blaha, dass er zu der Spitze der hessischen Einer-Ruderern gehört und belegte einen fünften Platz.

LM 29Für Thomas Scheld ging es dann am Sonntag weiter in seiner Paradedisziplin dem Leichtgewichts Jungen-Einer der 13-jährigen, in dem er zuletzt ungeschlagen aus den Vorbereitungsregatten hervor ging. Hier legten die Trainer ein klares Ziel vor und das konnte nur der Titel des Landessiegers sein. Nach einem guten Start erfüllte auch Thomas Scheld die hohen Ansprüche der Trainer und legte sich an die Spitze des Feldes. Auf der Hälfte der Strecke blieb er jedoch an einer Boje auf dem Wasser hängen und musste die Führung abgeben. Unerschrocken zeigte der junge Marburger aber seinen unbedingten Siegeswillen und erkämpfte sich in einem langen und kräftezehrenden Spurt die Führung zurück und gewann so seinen ersten Meisterschaftstitel. LM 34Auch sein Zweierpartner Bruno Spät zeigte im Jungen-Einer dass die gute Vorbereitung die ersten Früchte trägt, in dem der seinen Vorlauf mit einem unangefochtenen Start-Ziel-Sieg gewann. Auch hier waren die Ansprüche im Finale hoch. Vom Start an setzte sich aber sein Gegner aus Mühlheim ab und so entbrannte ein harter Kampf um den zweiten Platz zwischen Marburg und Gießen. Zuletzt hatte aber Bruno Spät seinen Bootsspitze vorn und holte sich den Titel des Vize-Meisters. Auch die jüngsten in der Mannschaft wollten es im letzten Rennen, dem Jungen-Doppelzweier der 12-jährigen noch einmal wissen. Simon Meinzer und Tom Bergmann zeigten wie zuletzt in Großauheim, dass sie im Zweier harmonieren und sicherten sich den dritten Platz auf dem Siegerpodest.

Bevor es nun in die verdiente Pause geht, bereitet sich die siegreiche U15-Mannschaft noch auf den Ländervergleichskampf der südlichen Bundesländer vor, um ihren Saisonabschluss noch einmal zu krönen.

LVK 01Am vergangenen Wochenende fuhr die U-15-Mannschaft des Marburger Rudervereins nach Hanau zum Ländervergleichskampf zwischen den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Bayern. Nach der herausragenden Platzierung auf den Landesmeisterschaften, sollte nun zum Saisonabschluss noch einmal alles gegeben werden, um den Verein und das Bundesland Hessen würdig zu vertreten.

Am Samstag wurde wie gewohnt eine Regatta ausgetragen bei der die Marburger Sportler zeigen konnten, dass sie vor allem im Kleinboot zu den schnellsten Kindern Deutschlands gehören. Zwar reichte es hier nicht für den Gesamtsieg aber dennoch verbuchten die Marburger zwei Mal den 2. Platz und eine Mal den 3. Platz. Zusätzlich zu den Rennen mussten die Bundesländer am Sonntagmorgen beim Zusatzwettbewerb gegeneinander Antreten. Hier zeigten die Marburger, dass sie auch außerhalb des Bootes sportlich fit sind und sicherten sich neben verschiedenen Bestzeiten bei den sieben Wurf-, Geschicklichkeits- und Kraftübungen den Gesamtsieg für Hessen.

Nach den guten Leistungen im und außerhalb des Bootes war dann die Freude am Sonntagnachmittag groß als den Marburgern eröffnet wurde, dass sie alle nominiert wurden um das Land Hessen in den Großbooten, also dem Vierer und dem Achter zu vertreten. Den Anfang machten Bruno Spät und Thomas Scheld die zusammen eine Renngemeinschaft mit Tim Mockenhaupt und Christian Knapp von der Gießener Ruderclub Hassia im Jungen-Doppelvierer der 13-jährigen bildeten. Die Kinder kannten sich bereits gut, da sie steht’s als Konkurrenten auf den vergangenen Regatten gegeneinander antraten. Mit vereinten Kräften zeigten sie jedoch mit einem klaren Start-Ziel-Sieg, dass sie als Vierer so nicht zu schlagen waren. Weiter ging es bei den Mädchen, wo Sophie Bergmann zusammen mit den Ruderinnen aus Kassel ebenfalls im Vierer an den Start ging. Auch diese Kombination legte sich auf den ersten 300 Metern in Führung und war eigentlich nicht mehr einzuholen. Leider fing die Schlagfrau aus Kassel einen Krebs, bei dem sie den Skull aus der Hand verlor und das Boot vollkommen abgestoppt wurde und damit der Sieg den vorbeiziehenden Booten überlassen werden musste. Doch davon ließ sich Bergamann nicht unterkriegen und setzte sich motiviert direkt danach als Steuerfrau in den Leichtgewichts-Jungen-Doppelvierer und spornte Thomas Scheld und ihren Bruder Tom Bergmann, sowie die Ruderer aus Flörsheim und Gießen zu einer überragenden Leistung im Vierer an. In einem hart umkämpften Rennen konnte hier der nächste Sieg errungen werden.

Mit über 40 Siegen geht für die Kinder- und Juniorenmannschaft des Marburger Rudervereins ein sehr erfolgreiches Regattajahr zu Ende. Die Rennmannschaft beginnt ab nun mit dem konzentrierten Wintertraining, um auch im kommenden Jahr wieder viele Medaillen und Pokale mit nach Marburg zu bringen.

Am vergangenen Wochenende startete das 17-köpfige Wettkampfteam des Marburger Rudervereins auf der ersten Herbstregatta des Jahres in Limburg. Nach einer längeren Sommerpause konnten die Marburger Sportler sich wieder mit der regionalen Konkurrenz messen und für sich neun Siege verbuchen.

MRV Limburg 2015Den Anfang machte an diesem Wochenende Bruno Spät, der im Jungen-Einer der 13-jährigen seine klare Überlegenheit auf der Kurzstrecke von 500 Metern demonstrierte. Bereits nach kurzer Zeit konnte er sich in seinen Rennen von den Gegnern aus Gießen, Limburg und Kassel absetzten und zwei souveräne Siege einfahren. Auch Thomas Scheld der in der Leichtgewichtsklasse startete tat es seinem Vereinskollegen gleich und zeigte, wie bereits beim Bundeswettbewerb, dass nur wenige mit seinem hohen Tempo im Einer mithalten können. Lediglich im Zweier musste er sich mit seinem neuen Partner Tom Bergmann geschlagen geben. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit, zeigte sich aber auch dieses Duo in guter Form und lässt auf künftige Siege hoffen. Ebenfalls konnten die Junioren Niklas Blaha und Janik Diels im Riemenzweier einen Erfolg einfahren, in dem sie die Gegner aus Limburg vom Start an kontrollierten. Leider konnten die Marburger Junioren in ihren weiteren Rennen nicht ganz ihre Leistung abrufen, so dass es meistens nur für einen zweiten Platz reichte.

Hüfner und Scherer erfolgreich im Doppelzweier der SeniorinnenAuch die Senioren des Marburger Rudervereins zeigten wieder einmal, dass mit ihnen auf dem Siegertreppchen zu rechnen ist. So konnte unteranderem Benjamin Ringler im Männer-Einer in einem packenden Rennen den ersten Platz für sich verbuchen. Durch einen geschickten Mittelspurt konnte der 26 jährige seinen Gegner aus Offenbach und Eschwege davon ziehen, durch den er nicht mehr einzuholen war. Voller Optimismus gingen auch Anika Hüffner und Jacqueline Scherer im Frauen-Zweier an den Start. Für die beiden war vorher klar, dass nach einer harten Saison nun ein Sieg eingefahren werden muss. Dieses Ziel hatten allerdings auch die Ruderinnen aus Bad Honnef und Witten, die vom Start an auf Augenhöhe waren. Erst kurz vor dem Ziel konnten sich die Marburger Damen einen leichten Vorsprung erarbeiten, welchen sie dann ins Ziel retteten.

Somit war das Trainerteam gerade mit dem Kinder- und Seniorenwettkampfteam vollkommen zufrieden und freute sich bereits nun schon auf die nächste Vorbereitungsregatta, nach der es dann in vier Wochen zur hessischen Landesmeisterschaft geht.

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