U15 OffenbachOffenbach/München. Am 5. Und 6. Mai waren die Sportler des Marburger Rudervereins gleich auf zwei wichtigen Wettkämpfen zu sehen. Während sich die Jugendwettkampfgruppe U15 mit einer starken Leistung bei der Offenbacher Ruderregatta präsentierte, konnten sich die Junioren mit der internationalen Rudersport-Elite auf der Olympia-Regattastrecke in München Oberschleißheim messen.

In Offenbach bereiteten Nachwuchstrainer Thomas Scheld zusammen mit Paula Bachmann ihre jungen Sportler weiter auf die anstehende Qualifikation zum Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen vor. Mit insgesamt acht Siegen und weiteren zahlreichen Podiumsplätzen setzten die Sportler ein Zeichen, sodass die Chancen gut stehen, in vier Wochen einen Startplatz  bei der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der Kinder zu erringen. Medaillengarant Gerrit Gutberlet setzt seine Siegesserie weiter fort und sicherte sich gleich mehrmals im Einer und Zweier den Podiumsplatz an der Spitze. Ebenfalls überzeugte sein Partner Niklas Schäfer in der Leichtgewichtsklasse der 13-Jährigen und zeigte, dass er in jungen Jahren bereits zu Spitzenleistungen fähig ist und sicherten sich an diesem Wochenende jeweils den Tagessieg und einen Platz auf dem Podium. Thomas Scheld zeigte auch noch einmal, dass er im Leichtgewichtseiner eine unangefochtene Größe ist und sicherte sich mit einem Start-Ziel-Sieg an beiden Tagen die Gold-Medaille.

Währenddessen verglichen  sich die Marburger Junioren in München, auf der geschichtsträchtigen Olympiastrecke von 1972, mit Sportlern aus 15 Nationen und zeigten, dass sie um die vorderen Ränge steht’s mitfahren können. Direkt zu Beginn, sicherte sich Bruno Spät mit seinem Partner aus Hanau den Vorlaufsieg im Doppel-Zweier und strichen zugleich die Tagesbestzeit ein. Vom Startblock an ließen sie die Gegner aus Kroatien und Österreich hinter sich und kämpften gegen die Leipziger um die Spitzenposition. Bereits auf der Regatta in Mannheim hatte sich das Potential der Beiden abgezeichnet. Im darauffolgenden Finale am Sonntag hatten die Sportler, wie schon zuvor, mit erheblichen Windverwehungen zu kämpfen, die auf der Regattabahn zu ungleichen Ergebnissen führten. Trotz eines harten Rennens konnte Spät sich hier den zweiten Platz sichern. Auch im Einer zeigte Spät sein Potenzial und musste sich am Ende den Gegner aus Spanien und Japan jedoch geschlagen geben. Auch im Einer ist Bruno Spät nun an der Deutschen Spitze angelangt und muss sich mit seiner Leistung dauerhaft etablieren. Sophie Bergmann hatte im Einer und im  Zweier mit ihrer Partnerin aus Frankfurt erheblich mit dem Wind zu kämpfen. Der erfolgreichen Leichtgewichtsrudererin wurde an diesem Wochenende krafttechnisch alles abverlangt. Im Zweier konnten die beiden U19-Athletinen sich mit der nationalen Konkurrenz messen und belegten am Samstag den 3. Platz. Im Gespräch mit dem Frankfurter-Trainerkollegen war sich Maximilian Stelz mit ihm einig, dass die jungen Frauen noch Potenzial haben und ein Podiumsplatz auch künftig ins Blickfeld rücken kann. Das Sophie Bergmann dieses Potenzial auch abrufen kann, zeigte sie so dann im Einer und erkämpfte  sich einen 2. Platz vor den Regensburgern und den Österreichern.

Über den Ausgang dieses Wochenendes freute sich natürlich auch Trainer Joshua Benkow, auch wenn beim diesjährigen internationalen Debüt der Sportler, ein Wechselbad der Gefühle vorherrschte, ist man sich nun sicher, dass zumindest der Marburger Ruderverein wieder stets vom Startblock an mit an der Spitze dabei ist.“

 

mannheim2018Mannheim/Münster. Traditionell startete der Marburger Ruderverein zum Saisonbeginn bei der Oberrheinischen Frühregatta im Mühlauhafen in Mannheim. Bei der größten U19 Nachwuchsregatta im südwestdeutschen Raum wurde hier eine erste wichtige Standortbestimmung  vorgenommen, nach der nun ein sehr positives Fazit gezogen werden kann.

Als Erstes zeigte der Marburger Nachwuchs sein Können und mischte gleich auf vorderen Plätzen mit. Der 13-jährige Gerrit Gutberlet errang in seinem Einer den 1. Platz, mit einem klaren Start-Ziel-Sieg und ließ das gegnerische Starterfeld mit über 20 Sekunden Abstand hinter sich. Hier setzte der junge Sportler ein klares Zeichen, dass er zu den Topfavoriten für die Qualifikation zum Bundeswettbewerb gehört, bei dem er das Land Hessen auf der Deutschen Meisterschaft U15 vertreten möchte. Besonders zufrieden zeigten sich seine Trainerinnen Frauke Birgel und Paula Bachmann, die sich einig waren, dass das junge Talent nun weiter gefördert werden muss, um die Qualifikation zu meistern.

Auch die Männer und Frauen des Marburger Junioren-Teams gingen in Mannheim mit dem erklärten Ziel an den Start, sich an die Spitze der deutschen Kleinboote heranzukämpfen. Leichtgewichtsruderin Sophie Bergmann verbuchte für sich gleich den ersten Sieg im Einer und belegte darüber hinaus den  2. Platze im Leichtgewichts-Doppelzweier mit ihrer Partnerin aus Frankfurt. Ebenfalls konnte Bruno Spät zwei Siege im Doppelzweier mit seinem langjährigen Hanauer Rivalen aus dem Einer verbuchen, sodass sich das neu gebildete Duo mit vereinten Kräften der internationalen Spitze stellen wird. Aber auch im Einer kann das junge Bewegungstalent von Lahn noch überzeugen und Spät konnte auch hier am Samstag den 1. Platz klar für sich entscheiden. Über das lange Mai-Wochenende steht nun für Ihn der nächste Lehrgang an, bei dem mit der Trainingsgruppe Süd in einem kurzen Trainingslager in München weiter an den Spitzenleistungen gefeilt wird. Einig war sich Spät mit seinem Trainerteam, bestehend aus Maximilian Stelz und Joshua Benkow, dass hier jedoch noch nicht die volle Leistungspotential abgerufen werden konnte. Dementsprechend will Spät den Gegner auf der in zwei Wochen anstehenden internationalen Juniorenregatta in München im Einer und Doppelzweier eine klare Kante zeigen und sich einen Platz an der Spitze sichern, um im Sommer um den Titel des Deutschen Meisters zu kämpfen.

Auch in Münster zeigten die Sportlerinnen des Marburger Rudervereins an diesem Regatta-Wochenende, dass sie sich auf ihrem Weg zur Deutschen Hochschulmeisterschaft auf einem guten Weg befinden und konnten hier ebenfalls zwei Siege im Frauen-Doppelvierer erringen. Weiterhin startete das Novice-Team, die sich mit den anderen Universitäten aus Kassel, Hamburg und Bremen spannende Rennen lieferten und sich nach guten Leistungen bereits im vorderen Mittelfeld wiederfanden. Auch hier lassen die guten Ergebnisse auf mehr hoffen, sodass die Hochschulmeisterschaft mit Spannung erwartet werden kann.“

lm2017 sophieEschwege. Der Marburger Ruderverein krönt seine erfolgreiche Saison auf den 43. Hessischen Landesmeisterschaften in Eschwege auf dem Werratalsee mit fünf Landesmeister-, vier Vizemeistertiteln sowie zwei Bronzemedaillen.

Seit dem Ende der Sommerferien bereiteten sich die Marburger Ruderer akribisch auf die Landesmeisterschaft Hessen vor, welche als Höhepunkt die Herbstsaison abschließt. Nach einem Trainingslager in Berlin und der Teilnahme an den Vorbereitungsregatten in Großauheim und Limburg, bei denen insgesamt 34 Siege errungen wurden, konnten nun alle Sportlerinnen und Sportler mit einem Platz auf dem Podium belohnt werden.

Die beiden Kindertrainerinnen Frauke Birgel und Paula Bachmann hatten an diesem Wochenende allen Grund zum Jubel. In einem spannenden Rennen im Doppelzweier der 12-Jährigen kämpften Gerrit Gutberlet und Niklas Schäfer mit ihren Gegnern aus Frankfurt und Wiesabden um den begehrten Landesmeistertitel. Während die beiden Jungen sich am Samstag auf der 1000 Meter langen Strecke noch mit dem 2. Platz begnügen mussten, konnten sie am Sonntag über die Sprintdistanz von 350 Metern ihre Stärken voll ausspielen und siegten mit einem klaren Start-Ziel-Sieg, bei dem sie das gegnerische Feld kontrolliert hinter sich ließen. Auch im Einer konnte Gerrit bereits die ersten Erfolge verzeichnen und fuhr für Marburg zwei Vizemeistertitel auf der Normal – und Sprintdistanz ein. Ebenfalls konnten ihre Vereinskameraden Tom Bergmann und Jean-Luca de Lima Mauß in einem hart umkämpften Feld sich im Doppelzweier der 14-Jährigen Leichtgewichte den Vizemeistertitel sichern. Auch Max Schütz zeigte im Sprinteiner, dass er unbedingt einen Platz auf dem Podium ergattern will und fuhr den Bronzerang für den MRV ein.

Bei den Junioren zeigten sich gemischte Gefühle an diesem Wochenende. Dominant und in absoluter Bestform zeigte sich Sophie Bergmann, die an beiden Renntagen den Leichtgewichts-Juniorinnen-Einer U17 und U19 sowohl über 1000m als auch jeweils über 350m gewann. Vor allem auf der Langstrecke beherrschte sie ihre Gegnerinnen und setzte sich frühzeitig ab, so dass sich auf der Zielgeraden ein deutliches Bild bereits abzeichnete. Sichtlich erschöpft von den zahlreichen Vorläufen und Finalrennen, wollte Sophie auch bei den Schwergewichten angreifen und belegte in einem spannenden Kopf an Kopf Rennen den 3. Platz. Ihre Trainer Joshua Benkow und Maximilian Stelz waren begeistert von der Spitzenleistung  ihrer jungen Sportlerin und hoffen nun das Sophie sich auch künftig in der nationalen Spitze etabliert. Ein durchwachsenes Wochenende hatten jedoch Thomas Scheld und Bruno Spät, die im leichten und schweren Junior-Einer U17 an den Start gingen. Die beiden Marburger Sportler die sonst als Medaillengaranten galten, mussten sich im teilweise 26-köpfigen Starterfeld geschlagen geben. Bruno Spät der eigentlich als Favorit gehandelt wurde, konnte im Finale seine Leistung aus dem Training und den Vorbereitungsregatten nicht abrufen und verpasste den Anschluss an das starke Führungsfeld. Die beiden Marburger konnten jedoch gemeinsam mit ihren Trainingspartnern aus Mühlheim im Doppelvierer U17 den 3. Platz erringen und zeigten mit einem fulminanten Endspurt, dass sie weiterhin dicht an der landesweiten Spitze dran sind.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Saison bleibt den Marburger Sportlern jedoch nur kurze Zeit zum verschnaufen, denn in wenigen Wochen beginnen bereits die Vorbereitung für die Saison 2018 mit dem ersten Langstreckentest über 6 km in Mannheim, wo eine erste Standortbestimmung für die neue Saison vorgenommen wird.“

Ludwigergocup ludwigshafenshafen. Am vergangenen Wochenende wurde der süddeutsche Ergo-Cup im Ergometer-Rudern ausgetragen. Die Sportler des Marburger Rudervereins bewiesen hier eindrucksvoll, dass sie auch auf den virtuellen Wettkampfdistanzen von 1500 und 2000 Metern eine ernstzunehmend Größe sind und setzten sich überwiegend deutlich von der Konkurrenz ab.

Den ersten Erfolg konnte Bruno Spät für sich bei den B-Junioren verbuchen, der das gegnerische Starterfeld von Beginn an kontrollierte und am Ende mit deutlichem Vorsprung den Sieg einstrich. Auch im 350m Sprint konnte er bei den A-Junioren im U-19 Bereich überzeugen und belegte einen 2. Platz. Spät der bereits im Dezember Hessenmeister über 1500m wurde, konnte nun an die Deutsche Spitze anschließen und lässt auf eine starke Saison hoffen.

Mit hervorragenden Ergebnissen konnten auch Gerrit Gutberlet bei den 13-Jährigen und Jean-Luca de Lima Mauß bei den U16-Leichtgewichten überzeugen. In spannenden Rennen konnten sie beide jeweils den 2. Platz an diesem Wochenende erringen. Auch Benjamin Ringler, der zuletzt bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften um die Spitzenpositionen kämpfte, zeigte dass an diesem Wochenende mit ihm zu rechnen ist. Mit einem 2. Platz konnte auch er sich nun einen Platz auf dem Podium sichern.

Zum Abschluss zeigte das Marburger Quartett, bestehend aus Mara Schulz, Sophie Bergmann, Bruno Spät und Benjamin Ringler, dass sie auch in der Staffel überzeugen können und sicherten sich mit einem fulminanten  Endspurt den 2. Platz um den prämierten Vereinsvierer.

Regatta Limburg 2017Limburg-Dietkirchen. Am vergangenen Wochenende startete der Marburger Ruderverein mit seiner Jugendwettkampfgruppe bei der Limburger Traditionsregatta und knüpft mit 18 Siegen an diesem Wochenende nahtlos an seine Erfolgsbilanz aus der ersten Jahreshälfte an. Nach einer kurzen Sommerpause und einem Herbst-Trainingslager in Berlin, wird nun die Saison ganz auf die hessischen Landesmeisterschaften im Oktober ausgerichtet. Zur Vorbereitung und für ein erstes Kräftemessen, konnte die Limburger Kurzstreckenregatta genutzt und erste Schlüsse für die Meisterschaft gezogen werden.

Vor allem bei den jüngsten Sportlern gab es Grund zur Freude. Niklas Schäfer und Gerrit Gutberlet dominierten ihre Einer bei den 12-jährigen und zeigten ihr Können mit einem sicheren Start-Ziel-Sieg. Auch Jean-Luca de Lima Mauß lieferte sich ein packendes Rennen in seinem Jungeneiner auf der kurzen Sprintstrecke über 500 Meter und kämpfte Kopf an Kopf mit seinem Gegner aus Kassel um die Führung. Die beiden Sportler versuchten immer wieder am Gegner mit harten Schlägen vorbeizuziehen und konterten jedoch jeden Angriff, so dass dieses Duell im Fotofinish entschieden werden musste. Völlig verausgabt musste der 14 jährige Marburger Sportler sich dann aber mit einem Abstand von wenigen hundertstel Sekunden mit dem 2. Platz zufrieden geben. Ebenfalls konnten seine Vereinskameraden Max Schütz und Tom Bergmann gute Rennen abliefern und zeigen sich in Schlagweite an die hessische Spitze.

In bereits sehr guter Form präsentierten sich auch die Junioren. Sophie Bergmann war an diesem Wochenende fast nicht zu stoppen. Ob Im Schwer- oder Leichtgewichts-Einer der U17 als auch U19, sowie im Doppelzweier mit ihrer Partnerin aus Lahnstein, fuhr Sophie Bergmann steht’s an der Spitze mit und erkämpfte sich vier Siege und weitere 2. Plätze in packenden Kopf an Kopf Rennen an diesem Wochenende. Hier festigte sie ihre Stellung an der Spitze ihrer Altersklasse und zeigte auch, dass sie sich bei den Frauen U19 nicht verstecken brauch. Ihre Dominanz konnten auch Thomas Scheld und Bruno Spät in den Mannschaftsbooten, dem leichten und schweren Doppelzweier wie auch im Doppelvierer gemeinsam mit ihren Ruderkameraden aus Mühlheim mit fünf Siegen unter Beweis stellen. Aber auch im Einer zeigten die beiden Marburger Bewegungstalente, dass sie verbissen um jeden Meter kämpfen wollen und den nächsten Titel fest im Blick haben und unterstrichen dies mit insgesamt sechs Siegen im Einer.

Das erfolgreiche Trainer-Duo Joshua Benkow und Maximilian Stelz, zeigten sich äußerst zufrieden mit diesem Ergebnis und auch Kindertrainerin Paula Bachmann sieht ihre Sportler bereits an der Spitze der hessischen Jugend. Trotz der guten Bilanz, sind sich alle Trainer einig, dass die Gegner ebenfalls in unmittelbarer Schlagweite sind und dass sich nun auf keinen Fall auf diesem ersten Teilerfolg ausgeruht werden darf.“

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